Friday, August 21, 2009

The Sartorialist - Pieces


Liebt es, dass The Sartorialist nicht mehr nur italienische Männer in Navy, Weiß, Beige, Shorts und hochgekrempelten Anzughosen veröffentlicht, sondern auch so unglaublich süße Bilder wie das hier:


(www.thesartorialist.com)

Friday, July 31, 2009

Life is good.

Letzter Eintrag 19. Juli - gut, die Disziplin beim Bloggen lässt auch mal wieder nach, aber dieses Mal hab ich wenigstens eine valide Entschuldigung: Meine Bachelorarbeit ist FERTIG, gedruckt, gebunden, abgegeben!!!

Der Schlusspunkt zu drei wundervollen, anstrengenden, schönen, traurigen, lachenden, weinenden, lustigen, unbeschreiblichen Jahren mit viel Kaffee, Freunden, die ich nicht mehr missen möchte, Reisen, Fernweh, noch mehr Fernweh, Musik, langen Nächten in Study Rooms, exzessiver Eskalation, Tränen und Überraschungen. Um es mit Milow zu sagen: "It wasn't always easy, it wasn't always fun - but it was always worth it, regrets I have none" (Darkness Ahead and Behind).

Was bleibt? Erinnerungen, Fotos, Freunde - und das Gefühl, etwas Einmaliges erlebt zu haben. Trotz allem Dankbarkeit dafür, dass ich das erleben durfte. Und das Gefühl, eine gute Investition getätigt zu haben ;)

Was kommt? Der Master - und es wird anders werden. Goodbyes zu ziemlichen vielen Leuten, manche bessere, manche schlechtere Freunde, manche sehr gute - und Hellos zu neuen Leuten, neuen Reisen, neuen Erlebnissen :) Ich freu mich drauf!

Das als kurzer sentimentaler Rückblick auf die 1. Halbzeit meines WHU-Spiels - jetzt gibts erstmal Sommer in Berlin! Und da freu ich mich eigentlich noch mehr drauf ;)

Und damit das nicht zu trocken endet - 3 Jahre im Schnelldurchlauf:

Euromasters 2006 (Herbst 2006)


Grillen nach dem 2. Semester (Sommer 2007)


CHEF (Herbst 2007)


Brasilien (Sommer 2008)



Singapur (Herbst/Winter 2008)


Back in Vallendar (Frühjahr 2009)


Auf ein Neues...


Sunday, July 19, 2009

Fashionphänomene Vol. II

So, das Wochenende ist schon fast wieder rum :( Zeit für ein kurzes Update zu meinen doch eher ereignislosen freien Tagen: Meinen Samstag habe ich mit intensiver Retail Therapy verbracht - für alle, denen das jetzt ein bisschen komisch vorkommt: Bevorzugte Therapeuten sind dabei Zara, H&M und alle Schuhläden (zumindest bei meinem derzeitigen Budget ;)); ich war also mal wieder schön shoppen und freu mich jetzt unglaublich über meine neuen Errungenschaften :) Leider konnte ich diese Freude gestern nicht mehr ganz so lange auskosten, da mich ein echt unguter Migräneanfall übermannt hat - und zwar buchstäblich, ich konnte mich weder bewegen noch schlafen, war eher nicht so schön. Deshalb musste ich auch sowohl die Samstag-Abend-Weggeh- als auch die Sonntag-Morgen-Kaffee-Action absagen :( wird aber alles nachgeholt! Und heute sitze ich den ganzen Tag schon an meiner spannenden BA, die meine Eltern liebenswerterweise schon komplett Korrektur gelesen haben (nicht, dass sie schon fertig wäre ;)) - tolle Leistung! Danke nochmal dafür! Ich versuche jetzt also mit Hilfe von furchtbar und viel zu süß schmeckendem Caffe Latte aus dem Kühlregal und Löffelbiscuits dieses Ding heute noch fertig zu kriegen, damit ich nächste Woche formatieren kann. Und dann ist es hoffentlich irgendwann fertig und ich kann so tolle Einladungen wie zum Frühstücken und Waffelessen am Sonntag Nachmittag wahrnehmen!

Friday, July 17, 2009

Out Of My Hands (Milow)

Out Of My Hands (Milow)
I made the call just too late
At the end of May
I just thought I could wait
For one more day
In the time that passed
You went down so fast
You went down so fast

Out of my reach, out of my hands
I didn't understand
I would have changed all my plans

An empty house, a setting sun
At four a.m.
Some battles fought are battles won
But this ain't one of them
One more shadow cast
You went down so fast
You went down so fast

Out of my reach, out of my hands
I didn't understand
I would have changed all my plans
I would have changed
Out of my reach, out of my hands

Now the leaves are turning brown
I watch 'em blow
Where the earth pulls them down
I let you go
As your breath unwinds
Through the restless pines

Out of my reach, out of my hands
I didn't understand
I would have changed all my plans
I would have changed
Out of my reach, out of my hands
I didn't understand
I would have changed all my plans
I would have changed

http://www.youtube.com/watch?v=YTBKXiNA2dE

Es regnet! Und wie!

Krass - Windgeschwindigkeit geschätzte 120 km/h, der Regen fliegt waagerecht durch die Luft, es blitzt und donnert, als ob es kein Morgen gäbe und der Himmel am Liebsten das ganze große Ziegelsteingebäude, in dem wir sitzen, mitreißen und fressen würde - Weltuntergangsstimmung in Berlin!

Gottseidank nur beim Wetter und nicht bei mir - bei mir stellt sich schon fast Wochenendstimmung ein, vor allem, seitdem ich "Milow" von Milow höre - wirklich zu empfehlen, vor allem für alle, die ruhige Sachen gern mögen. Ja, Wochenende - unglaublich, dass die Woche schon fast wieder vorbei ist. Und ich muss sagen, es hat echt Spaß gemacht! Viel gearbeitet, viel - okay, ein bisschen weniger - Bachelorarbeit geschrieben, gestern auf einer Office-Einweihungsparty mit vielen WHUlern und jetzt viel, viel Regen.

Wochenendplanung steht noch nicht wirklich, meine Mitbewohnerin ist nach Stockholm geflogen, aber die sturmfreie Bude werde ich wohl nicht nutzen können - höchstens zum romantischen Tete-a-Tete (irgendwie find ich die Accents nicht auf meiner Tastatur) mit meinem Laptop und der Thesis :( Also, mein erstes Wochenende in Berlin wird sich wohl auf Schreiben beschränken - hoffentlich mit ein bisschen Abwechslung durch Shoppen (jaaaaa, ich hab so lange nichts mehr eingekauft, endlich endlich endlich!!!!) und Kaffee trinken.

Eine Anekdote noch - mein Zitat des Tages: "Du, was mir mal aufgefallen ist - du hast aber auch einen etwas ausgefallenen Schuhgeschmack, oder?" (einer meiner Chefs...) - hm, ich hoffe, das ist auf die grünen Schuhe heute zurückzuführen und nicht auf meine Laufversuche auf den 12-cm-High Heels von Mittwoch, die grandios schiefgegangen sind... *blush*

Happy Wochenende to everyone!

Thursday, July 16, 2009

Fashionphänomene Vol. I


One of my favourite blogs:

Fashion Gone Rogue - http://www.fashiongonerogue.com/

Fashion Photos and Ads from everywhere, my favourite photo:


Monday, July 13, 2009

Berliner Phänomene Vol. I

Eine neue Stadt verdient ein neues Bloggingformat - also werde ich ab jetzt auf Deutsch schreiben, gewidmet Berlin, der Hauptstadt, der geteilten und wiedervereinigten Stadt, der Trendstadt, der Was-auch-immer-du-dir-wünschst-Stadt, der Stadt des Neuanfangs. Berlin also, ich bin in Berlin! Der ein oder andere mag sich jetzt vielleicht fragen: Was macht die denn schon wieder in Berlin, was macht die denn schon wieder woanders? Einfache Antwort: Ich kann nicht stillstehen. Die Vorstellung eines von Nichtstun erfüllten Augusts hat mich so erschreckt, dass ich mich gleich schon wieder dem Arbeiten verschrieben habe, diesmal bei einem Internet-Startup, bei dem ungefähr so viele WHUler rumwuseln wie im Moment in Valler. Und ich muss sagen: Es gefällt mir richtig gut! Abgesehen davon, dass mir der Ortswechsel einfach gut tut - zwei Monate Bachelorarbeit schreiben in Vallendar ist nicht gerade unterhaltsam - macht die Arbeit riesigen Spaß (okay, ich bin erst zweieinhalb Tage da, aber was solls ;)) und die Stadt ist einfach toll. Apropos "die Stadt ist einfach toll" - die zwei Monate Berlin sind auch zwei Monate, um auszuprobieren, ob die Stadt zu mir passt oder ich zu der Stadt passe - einige von euch werdens wissen, andere nicht: Es gibt genau zwei Städte in Deutschland, in denen ich mir vorstellen kann später zu leben (später as in "in anderthalb Jahren wenn ich mit dem Studium fertig bin" - noch so ein erschreckender, aber irgendwie auch faszinierender Gedanke) - und eine davon ist Berlin.

Also, Testphase Berlin! Und damit ich das auch hinterher gut beurteilen kann, muss ich natürlich erstmal aufschreiben, was ich hier alles so erlebe, wie es mir gefällt (oder auch nicht) und was mich fasziniert - und das erste, was mich hier fasziniert, sind meine sogenannten "Berliner Phänomene", kleine Dinge des Alltags (oder auch nicht), die ich in diesen paar Tagen hier beobachtet habe. Hier also eine kleine Liste:

- Fahrradfahrer. Fahrradfahrer. Fahrradfahrer. Und ich dachte immer, Münster wäre die Stadt des Fahrrads in Deutschland - aber nein, augenscheinlich bin ich da einem weit verbreiteten Irrtum aufgesessen. Irgendwie gibt es hier unglaublich viele Fahrräder (und Leute, die damit fahren) und zwar zu jeder Tageszeit, mit Vorliebe während der Rush Hour und auf riesigen Kreuzungen, todesmutig durch den Verkehr links rechts geradeaus abbiegend und umdrehend. Faszinierend.

- Keine Plastiktüten. Als ich vorhin meine Cocktailtomaten, den Schafskäse und die Tüte Milch eingekauft habe, stellte ich mit Erstaunen fest, dass kein einziger der anderen Supermarktbesucher eine Plastiktüte kaufte - alle hatten Rucksäcke, Umhängetaschen, Jutebeutel dabei. Anpassungsgewohnt (und wahrscheinlich auch -süchtig) wie ich bin, habe ich verschämt um mich geguckt und dann versucht, meine Einkäufe in meiner schon überfüllten Umhängetasche zu verstauen. Learning: Immer eine Jutetasche dabei haben.

- Unglaublich coole Leute. Ich weiß ja nicht, ob das kommt, weil ich jetzt so lange in Vallendar war, ob ich einfach so uncool bin oder ob die Leute hier diesen "Ich bin cool, aber ich lege keinen Wert darauf, cool zu sein"-Blick so gut drauf haben - aber irgendwie hab ich das Gefühl in einer Stadt gelandet zu sein, in der jeder besser und origineller und individueller und cooler aussieht als ich. Da schleicht sich schon mal der Gedanke (und zugegebenermaßen die Hoffnung) ein "Bitte lass das was auch immer es ist ein bisschen bisschen bisschen auf mich abfärben"... Und bevor das jemand falsch versteht: Es ist echt positiv gemeint.

Also, Hanna Lisa hofft, ein bisschen mehr Hauptstadt-like zu werden, ihre Bachelorarbeit fertig zu kriegen, einen phänomenalen Job in ihrem Praktikum hinzulegen, weiter in ihrer Wohnung in Mitte zur Untermiete wohnen zu dürfen und gleichzeitig noch zu schlafen, zu essen und zu atmen. Dabei kann sie ein bisschen Hilfe (nicht nur von oben) gebrauchen und hofft deshalb, dass ihr ihr alle die Daumen drückt.

Ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen, mich hier zu besuchen oder einfach nur seelischen Beistand zu leisten!

Küsse aus der Hauptstadt!